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Die richtige Verlegung - optisch und konstruktiv

Bei der Verlegung Ihres Bodens müssen Sie zwei Details beachten, um möglichst lange mit ihrem Boden zufrieden zu sein.
Die optische und die konstruktive Verlegung.


Die optische Verlegung

Hier entscheidet einzig und alleine Ihr Geschmack.
Ob
Landhausdiele, Schiffboden, Fliesen, Fischgrät längs, quer oder diagonal - hier sind der Fantasie fast keine Grenzen gesetzt.
Unsere FachberaterInnen unterstützen Sie gerne bei der Vielfalt an optischen Verlegungsmöglichkeiten.


Die konstruktive Verlegung

Bei der konstruktiven Verlegung ist es wichtig, keine Fehler zu machen.
Denn der 'optisch richtige' Boden, falsch verlegt, macht wenig Freude und ist meist ein kurzfristiges Erlebnis.

Bei der schwimmenden Verlegung wird der Boden ohne Verklebung mit dem Untergrund verlegt.
Fertigparkett, Desin/Vinyl-Böden und Laminatböden mit Click-Verbindung können schwimmend verlegt werden.
Parkett mit Click-Verbindung wird meist schwimmend und leimfrei verlegt.
Wichtig ist ein gut ausgetrockneter Estrich-Untergrund (nach ÖNORM).
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Bei der vollflächigen Verklebung wird der Boden mit dem Untergrund verklebt.
Diese Art der Verlegung erfordert etwa mehr Geschick und sollte nur von einem erfahrenen Verleger verlegt werden.
Besonders bei Fußbodenheizungen ist eine vollflächige Verklebung zu empfehlen.


HOLZWURMs Experten-Tipps

Vor der Verlegung sollte der Boden zwei bis drei Tage im selben Raum, in dem er später verlegt wird, gelagert werden.
Wichtig ist dabei, die Folienverpackung des Bodens nicht zu öffnen.
Der Boden kann sich so an die thermischen Konditionen des Raumes 'gewöhnen' und spätere Probleme werden verhindert.
 
Die schwimmende Verlegung eines Fertigparkett- oder Laminatbodens auf einen bestehenden Teppich ist nicht unbedingt empfehlenswert, da sich sehr leicht Bakterien und schädliche Stoffe bilden können.

Auch die Verlegung auf Spanplatten ist möglich, hier sollte aber keine PE-Folie unter den Parkett gelegt werden.